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URL:https://www.gruppe94.at/events/schamanisches-wochenende-mit-galsan-tsc
 hinag/
SUMMARY:SCHAMANISCHES Wochenende mit GALSAN TSCHINAG /Schamanisches HALBTAG
 ESSEMINAR/
DESCRIPTION:\n\nSchamanisches HALBTAGESSEMINAR /Sonntag\, 18.5.2025\,  9 
 – 13 Uhr/\n\nÜber das Tagesseminar hinaus gibt es für schamanisch tät
 ige Menschen die Möglichkeit eines Austausches auf professioneller Ebene.
  Hier ist eine mehrjährige Ausübung eines schamanischen Arbeitens mit ei
 ner schamanischen Ausbildung Voraussetzung. Es soll zu einem Erfahrungsaus
 tausch mit Galsan kommen\, sein Zugang und Verständnis kommt aus der „H
 eilkunst der mongolischen Bergnomaden“. Die Themen sind offen und werden
  im Seminar gemeinsam er- und bearbeitet\, wie z.B. „Verbindung zu den A
 hnen stärken“...\n\n\n\nTermin/Kosten: Sonntag\, 18.5.2025\,  9 – 13
  Uhr / 120\,- €\n\nOrt: Bezirksmuseum Wieden/Festsaal\, Klagbaumgasse 4
 \, 1040 Wien\n\nANMELDUNG für BEIDE SEMINARE: birgitfritz.contact@gmail.c
 om\n\nDie Organisation der Seminare ist eine Kooperation der „Gruppe 94
 “ mit dem ÖGDTT\, der Österreichischen Gesellschaft für Drama- und Th
 eatertherapie (www.oegdtt.at).\n\nEinzahlung der Seminarbeiträge auf das 
 Konto der ÖGDTT mit dem Betreff Galsan Tschinag\, Samstag oder Sonntag: \
 n\nIBAN: AT69 3910 0000 0045 7556\n\nBirgit Fritz bietet „Theater als be
 gleitender Weg“ für Betroffene im Einzel- oder Gruppensetting an\, Term
 ine auf Anfrage.\n\n\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\n\n
 \n&nbsp\;\n\n\n&nbsp\;\n\nGalsan Tschinag\n\nGeboren Ende 1943 als jüngst
 es Kind in der Jurte des Stammesführers der turksprachigen Minderheit der
  Mongolei\, der Tuwa. In der Westmongolei\, im Hohen Altai\, erlebt Galsan
  Tschinag\, der damals einfach nur „Djurukuuvaa“ also „Fellbaby“ h
 ieß\, seine Kindheit in der urzeitlichen\, traditionellen Kultur seines V
 olkes. Seine Tante ist eine berühmte Schamanin. Bei ihr beginnt er schon 
 als Fünfjähriger zu lernen und darf ihr beim Schamanen behilflich sein.\
 nDoch mit Beginn der Schulzeit ändert sich die Welt für ihn abrupt: Sein
 e Muttersprache Tuwa darf er nicht mehr sprechen\, nur das ihm unbekannte 
 Mongolisch und alles Schamanische ist auch verboten. In der Schule bekommt
  er nun den Namen Tschinagiin Galsan.\n\n&nbsp\;\n\n\n\n\n\n\n\n\nWeil ihm
  das Lernen leicht fällt\, gelingt es ihm\, ein Stipendium für ein Studi
 um in Deutschland zu erlangen und beginnt 1962\, ohne vorher ein Wort deut
 sch gelernt zu haben\, in Leipzig mit dem Studium der deutschen Sprache\, 
 in einer für ihn völlig fremden Kultur. Doch hier gelingt dem Germanisti
 k-Studenten das\, was ihm bei seiner Ankunft schier unmöglich erschien: G
 alsan Tschinag schließt 1968 sein Studium mit Auszeichnung ab.\n\nDanach 
 kehrt er zurück in die Mongolei und unterrichtet dort als erster Germanis
 t seines Landes an allen vier Hochschulen der Hauptstadt deutsch. In diese
 r Phase seines Lebens beginnt für ihn die politische Verfolgung vonseiten
  des Staates und endet schließlich mit einem Berufsverbot.\n\nUm der Übe
 rwachung auszuweichen beginnt er seine Bücher in deutscher Sprache zu sch
 reiben. Galsan Tschinag wird Journalist und bereist die ganze Mongolei und
  den sozialistischen Teil der Welt.\nSpäter\, nach der Wende in der Mongo
 lei\, baut er sich eine neue Existenz auf. Inzwischen sind einige seiner B
 ücher in Deutschland erschienen. Interessierte aus dem Westen\, Filmemach
 er\, wissbegierige weltoffene Menschen suchen ihn auf und er organisiert f
 ür sie Reisen in den Hohen Altai. Mit den Einnahmen hilft er seinem Volk\
 , gründet später dazu die Galsan Tschinag Stiftung und engagiert sich au
 ch im Umweltschutz. Galsan Tschinag hat im Jahr 2009 seinem Land versproch
 en\, 1 Millionen Bäume zur Wiederbewaldung aus eigenen Mitteln und Spende
 n zu pflanzen\, diese Zahl wurde 2021 erreicht\, das Projekt wird weiter f
 ortgeführt.\n\nFür seine publizierten Bücher\, angewachsen inzwischen a
 uf 50 Buchtitel\, davon 42 allein in der deutschen Sprache\, erhielt er za
 hlreiche Preise und Auszeichnungen. Übersetzungen seiner Werke in 18 Spra
 chen wurden veröffentlicht. Auch ist er Träger des Bundesverdienstkreuze
 s und des höchsten Titels der Mongolei „Held der Arbeit“.\n\n\n\n\n&n
 bsp\;\n\n
CATEGORIES:Termine Gruppe 94
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