ZENTRUM FÜR GANZHEITLICHE

KREBSBERATUNG

A-1040 Wien

Wiedner Hauptstraße
60B/ Stiege 3/ Tür5
Anfahrtsplan

– STIFT HEILIGENKREUZ – ein mystischer Ort: Führung und Teilnahme am Chorgesang der Mönche

Mittwoch, 27.11.2019
0:00

Achtung: Begrenzte Teilnehmerzahl, deswegen Anmeldung unbedingt notwendig! (auch wenn Sie mit eigenem Fahrzeug reisen)

Auf Grund der schlechten öffentlichen Anbindung bieten wir Mitfahrmöglichkeit an:
Treffpunkt um 9.00 Uhr in der Gruppe 94,
1040 Wien, Klagbaumgasse 6 (Holztor),
Rückkunft ca. 15.00 Uhr.

Führung: 11.00 – 11.45 Uhr, ab 12.00 Uhr Teilnahme am Chorgebet (beides kostenfrei!)

Danach Einkehr im nah gelegenen Klostergasthof (wer nicht mehr am gemeinsamen Essen und Austausch teilnehmen möchte, müsste eigenes Fahrzeug benützen!), ca. 14.00 Uhr Aufbruch, Heimfahrt.

WICHTIG: Unbedingt warme Kleidung (Offene Kreuzgänge, Steinböden, Ende November…)!!!

ANMELDUNG / FRAGEN: Dr. Thomas Schmitt 0664 581 1642 oder Mail: info@gruppe94.at

Passend zum Thema „Ich und die spirituelle Welt“ werden wir mit einer
Gruppe Interessierter das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald am
Mittwoch, 27. November 2019, von 11.00 – ca. 12.30, besuchen.
Der Klosterpförtner wird uns begrüßen. Nach einer 45- minütigen
Führung durch die Klosteranlage der Zisterzienser dürfen wir zur
Mittagszeit am Chorgebet der Mönche, die mit Hymnen und
Rezitationen Gott lobpreisen, teilnehmen, in diesen Klangraum der
Liebe und Hingabe eintauchen. Die Mystik des Ortes wird für uns spürund erfahrbar.
Ora et labora – „Bete und arbeite!“ – ist der Auftrag an die Mönche in
Heiligenkreuz. Aus dem gemeinsam gesungenen Chorgebet in
lateinischer Sprache, das einzig dem Lobpreis Gottes dient, schöpfen sie
Freude und Kraft für ihre tägliche Arbeit.
Mit ihrer CD „Chant – Music for paradise“ (2008) erreichten sie
unerwartet weltweite positive Resonanz, mehrere Aufnahmen in der
Stiftskirche und zahlreiche Auszeichnungen in Platin und Gold folgten.
Den Mönchen von Heiligenkreuz geht es dabei nur um die spirituelle
Ebene, um die Schönheit des meditativen Gregorianischen Gesangs,
des „Zisterzienserchorals“ – als Ausdruck ihrer Gottesliebe!
Vor unserer Heimfahrt gibt es die Möglichkeit, im Klostergasthof bei
einer warmen Suppe das Erlebte nachklingen zu lassen, zu schweigen
oder sich auszutauschen.
Genaue Angaben zur Fahrtorganisation demnächst auf unserer
Homepage! Der Besuch ist für unsere Gruppe kostenfrei.

Thomas Schmitt: DER GREGORIANISCHE CHORAL …
ist ein einstimmiger, ursprünglich unbegleiteter liturgischer Gesang der
katholischen Kirche in lateinischer Sprache. Als „Wort Gottes“ bildet er
inhaltlich einen zentralen Teil der Liturgie. Melodien und Texte sind
untrennbar miteinander verbunden.
Er leitet sich aus dem Neuen Testament ab und findet seine Quelle bei
Jesus, der beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern einen Lobgesang
anstimmte. Apostel Paulus forderte die frühchristlichen Gemeinden in
Griechenland auf: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder
erklingen, wie der Geist sie eingibt…“ (Kol 3,16). Im Lukasevangelium
finden sich drei Lobgesänge: Magnificat, Benedictus und Nunc dimitis.
Beim Einzug in Jerusalem sangen die Menschen das Hosanna-Lied.
Der Gesang hat den Geist konzentriert – fokussiert und so die
Kontemplation des Betenden verstärkt. Er hat die Gemeinschaft
gestärkt, die Gemeinde antwortete mit einfachen Texten auf die
vorgetragenen Gesänge des Solisten. Das Mönchtum hat wesentlich zur
Verbreitung beigetragen. Das Ausmaß des Gesangs zu beschreiben füllt
Bücher, hier geht es um den Zugang zu heilsamen Gesängen in unserer
christlichen Tradition, der Gregorianische Choral ist nur ein Beispiel
dafür.

 

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