“Nebenwirkungen der Krebstherapie lindern”

Ritter, Claudia: Nebenwirkungen der Krebstherapie lindern. Wirksame Pflanzenheilkräfte. Zielgerichtete Ernährung. Hilfe während und nach der Chemo- und Strahlentherapie.

Umfassende Informationen einer integrativen Komplementärmedizin zur Stärkung des Körpers und seiner Fähigkeit zur Regeneration. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch Eigenaktivität angekurbelt, das Wohlbefinden verbessert und die Heilungsschancen erhöht.

“Jetzt spüre ich das Leben wieder”

Rosenbaum, Elena: Jetzt spüre ich das Leben wieder. Achtsamkeitsübungen bei chronischen Schmerzen, Krebs und anderen schweren Erkrankungen. Integral, München. Mit CD.

In diesem Praxisbuch geht es darum zu erfahren, Schritt für Schritt die Aufmerksamkeit auf das zu richten, was in Gedanken und im Körper vor sich geht. Indem Emotionen bewusst werden, man die Atmung einsetzt, wenn die Angst zu groß wird, und lernt, die Krankheit anzunehmen, kann innere Kraft gefunden werden.

“Alles anders aber viel besser. Mein Umgang mit Krebs”

Glüxam, Dagmar: Alles anders aber viel besser. Mein Umgang mit Krebs. Ennsthaler, Steyr.


Betroffen von Brustkrebs stellt die Autorin einige ihrer Wege zur Bewältigung vor. Sie kombiniert dabei Schulmedizin mit komplementären Ansätzen, von der Simonton-Methode über Maltherapie, Psychokinesiologie, Positives Denken, Yoga usw. Sie stellt ihre Ernährung um, erkundet ihre Bedürfnisse und schafft neue Lebensziele.


Mit ausführlicher weiterführender Literatur.

“Gezählte Tage sind kostbare Tage”

„Feichter, Manfred; Schaffer, Ulrich: Gezählte Tage sind kostbare Tage. Ein Erfahrungs- und Mutmachbuch. Tyrolia, Innsbruck, Wien.

Der Autor, aus der Bahn geworfen von der Diagnose Multiples Myelom, schreibt über seine Suche nach verschütteten Kräften und Potenziale. Mit deren Hilfe bekommt er neue Impulse und Perspektiven, die ihn tragen und mit Zuversicht erfüllen.


Mit vielen anregenden Texten von Ulrich Schaffer und Musiktipps zum Hören.

Buchempfehlung:
“LEBEN UND GLEICHZEITIG STERBEN”

Von Sarah Braun, Udo Lakovits, Andrea Strachota
Mabuse Verlag (ISBN 978-3-86321-452-4)


„Sarah Braun erhält im Alter von 24 Jahren die Diagnose ALS, Amyotrophe Lateralsklerose. Es ist ein Todesurteil, denn ihre Lebenserwartung beträgt noch drei bis fünf Jahre. Früher zu sterben als die meisten anderen im eigenen Umfeld ist herausfordernd, weil eine andere Lebenswelt betreten wird. Dabei zuzusehen, wie ein nahestehender Mensch stirbt, ist eine Grenzerfahrung.“


Untergliedert in die Kapitel Anfang vom Ende – Tod – Körper und Verluste – Psyche und Schmerzen – Kommunikation und Ängste – Liebe und Hoffnung – Das Ende der Reise erzählt Sarah Braun ihren Zugang, ihre Erlebnisse, ihre Ängste und wie sie daran wächst und ihre Lösung findet, warum es sich lohnt, trotzdem Ja zum Leben zu sagen. Die Parallelen zu unserem Jahresthema „Das Licht wächst aus mir“, zum Vortrag von Susanne Deimel-Engler „Kein Grund traurig zu sein!“ oder zum Vortrag von Tilly Egger „Krebs und Psyche – Unterwegs in einem unbekannten Land“ tun sich auf. Verstärkt wird es durch die Erlebnisse der liebenden Menschen von Sarah Braun, die offen erzählen von ihrer Hoffnungslosigkeit, ihrer Wut, ihrer Befangenheit, ihren Ängsten, aber auch dem Mut, mit ihr diesen Weg zu gehen und die Lebenslust trotz alledem wachsen zu lassen. Sie erzählen vom Reifeprozess, der so schnell gehen muss, dass es weh tut, aber das Licht bricht durch und der Sinn des Lebens wird sichtbar.


Ein wunderbares Buch, eine klare, einfache Sprache und tief berührend für alle, die sich diesen Themen stellen wollen. Thomas Schmitt